.. die geschichte eines rosa pianos in der aorta des lebens...
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1:13

es ist sp?t. sehr sp?t. immer noch wach. mein kopf ist wach. mein k?rper spricht verse des schlafes, doch meine ohren h?ren nicht.

es ist jetzt sp?ter als noch vor ein paar sekunden*

ich bin verwirrt.

die gedanken, bilder und gespr?che der letzten tage, jagen durch meine neuronen, und lassen mich nicht zur ruhe kommen.

verst?rend vertr?umt.

*aber nur ein bisschen.
25.9.05 01:15


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dasitzen..

Er sa? da und wartete.
Worauf?
Das konnte er nicht sagen.
Warum?
Das konnte er nicht beantworten.
Er sa? einfach nur da und wartete.
Bis irgendwann die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster schienen, und ihm an der Nase kitzelnd einen guten Morgen w?nschten.
Da l?chelte er, und wusste es wieder.
24.9.05 23:32


lügentrügen

L?gen ist nicht gut. Nein, ganz und gar nicht.
Aber manchmal kann man nicht anders. Manchmal hat man keine andere Wahl.

Es geht meist damit los, dass man sich selbst bel?gt. So lange, bis es gar nicht mehr auff?llt, und um dem ganzen noch den letzten Schliff zu verleihen, bel?gt man seine Umgebung, ja.. oder...eine einzige Person.

Warum?

-Schutz?
Hm, joah irgendwie..

-Liebe?
?hm..

Beim L?gen werden, grob skizziert, drei Bereiche im Gehirn aktiv:
Der eine Bereich h?lt die Wahrheit parat, der andere die L?ge und der dritte unterdr?ckt die Wahrheit.

Zun?chst glaubt man sich besser zu f?hlen. Freier, entspannter, ja man l?chelt bisweilen sogar und lehnt sich dabei zur?ck, schlie?t die Augen... und pl?tzlich.. pl?tzlich macht es einen kleinen Stich im Herzen, und man merkt wie unfrei man wirklich ist, und ehe man sich's versieht plagt einen das Gewissen und die Angst erh?lt einen neuen Stellenwert.

Ist es mir das Wert?
L?gen, bel?gen, mich, mein Gegen?ber.

Vielleicht ja?
Manchmal ist es besser die Wahrheit zur?ck zu halten. Manchmal kann sich das Warten ja lohnen. Wer wei?, vielleicht schafft es die L?ge sogar, so lange zu existieren, um sich ne eigene wirkliche Existenz aufzubauen? Vielleicht schafft sie es eine der Wahrheiten zu werden?

Tr?ume.. eher Sch?ume..

Hm.. L?gen.. tr?gen.. ja.. das tun sie wirklich..
24.9.05 20:34


****

Er war kein Freund von Ver?nderungen. Es sei denn, sie verlaufen flie?end, und geben einem nicht den Anschein ver?ndernd zu wirken. Aber meistens war dem nicht so.
Ver?nderungen machen ihm einfach Angst: Angst vor dem was danach ist. Angst, zu erkennen, dass man dieser Ver?nderung nicht gewachsen ist.
Am schlimmsten findet er Ver?nderungen, die er selbst einl?utet.
Diese setzen Entscheidungen voraus, die ihm weit aus mehr weh tun, als die darauf folgenden Ver?nderungen.
Aber oft, das wei? auch er - er, der er doch schon immer ein kleiner Phantast und Optimist war, mehr als ein Realist, sehr viel mehr! - l?sst sich die Realit?t nicht einfach aus dem Weg r?umen. Sie l?sst sich nicht wie ein einfaches Staubkorn, von der Schulter klopfen, und erst recht nicht, wenn sie sich fest gebissen hat, und ihn nicht mehr loslassen m?chte. Da folgen sie dann, die Entscheidungen, die die Realit?t auf eine neue F?hrte locken, und sie so dazu veranlassen, ihn wenigstens f?r einen kurzen Augenblick der Ruhe allein zu lassen.
Aber Wunden gibt es trotzdem, ja.. die gibt es trotzdem.. und wie tief diese sind, das vermag man vorher nicht zu wissen. Doch, das ist ganz gut, sonst w?rden nur sehr wenige Entscheidungen getroffen werden, und man w?rde irgendwann von der Realit?t verschluckt werden.
20.9.05 11:50


***

Ich bin da.
Auf einer Wiese, meine Fl?gel von mir gestreckt, betrachte ich das zarte Azur, dass sich vor mir schier endlos erstreckt.
Ich schlie?e meine Augen und vernehme ein nicht fernes Pl?tschern, und das tiefe und zufrieden anmutende Brummen verschiedenster Insekten. Schmetterlinge flattern an mir vorbei, und scheinen mir in ihrem Flug freundlich zu zu nicken.
Ich erhebe leicht meinen Kopf, und erhasche so einen Bruchteil dessen, was sich an Gr?nbuntigkeiten dieser Wiese vor mir ausbreitet.
Ich lasse mich wieder in mein warmes Erdenbett zur?ck fallen, schlie?e dabei die Augen und gebe mich den w?rmenden Ber?hrungen der Sonne und ihren Strahlenkindern hin.
Ich bin da.

Cl?e
18.9.05 23:30


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