.. die geschichte eines rosa pianos in der aorta des lebens...
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rauschenlauschend in farbenprächtigkeiten..

noch immer ganz benommen von gestern...

.. gay oriental kitchen...

selten habe ich so viele schwuchtelige t?rken auf einem haufen erblickt..

"ich glaub mir platzt gleich die hose!" ... na.. war nich so ganz angesagt; und faszinierenderweise zogen mich die europ?er mehr an als so manch orientale...

ich bin m?de. mein kopf ist schwer. dennoch war ich bereits um 8 wach, und kam nicht umhin dem rauschen der gro?stadt zu lauschen. rauschen.. lauschen... rauschenlauschen.. sehr sch?n..

in der k?che wurde derweilen gesch?ftig umtriebig fr?hst?cksl?rm veranstaltet, w?hrend thomas in der dusche stand, und so seinen beitrag zum allmorgendlichen samstags-konzert beitrug..

es war 11h, und ich sa? in der bahn, von der sonne beschienen, in gedanken mal wieder woanders. wie auf knopfdruck erhebe ich mich, und steige aus. "ich brauche geld!" flohmarkt ist jetzt angesagt.

ich wandere wandle wate weiche durch die vielen st?nde und lass mich vom anblick der buntigkeiten und farbenfr?hlichkeiten bet?ren, und l?chle insgeheim ganz f?r mich allein in mich hinein.

"was wollen sie f?r die 2 b?cher!"

'2 Euro!'

"bitte?! das eine buch ist total verschmiert und f?llt halb auseinander!!"

'pfff.. na und? na gut.. 1,50!'

"ich nehme nur dieses f?r nen euro!" (die bilder, die bilder sind ganz toll da drin, auch wenn es nur wenige sind! ich muss sie haben!)

'gut!'

(allerh?flichst) "danke, und noch viel erfolg beim weiteren verkauf!" (du d?mliche hustende ahnungslose bemitleidenswerte schabracke!)

'ebenso!'

der flohmarkt ist gro?, und lang, und weit. viel gr??er, l?nger und weiter als das letzte mal.

ein buch, ein ring, ein fingermaulwirf, ein teddy. welch' sch?ner einkauf.

nach etwa eineinhalb stunden, 35736 st?nden, 4 mir aufgedr?ngten small-talks, 5 in mich reinlaufende kinder und etwa 30? verschwinde ich.

nach hause, ja.. w?sche waschen.. mhmm.. klar.. und ja.. w?sche waschen.. das hatte ich vor..

im briefkasten folgendes:

1. MOLOTOW: aufkleber und flyer

2. Ebay: lang erwartete cd

3. "Lieber Xavier, leider hast Du das Zimmer nich bekommen. Mit 3 verpassten Vollversammlungen hast Du nur 1P.!Dein Mitbewerber hat 4 P.! Bei Fragen meld Dich gern, ansonsten
Lieben Gru? "eine von sich besonders ?berzeugte, engagierte, unbefriedigte kuh von frau"

heute bin ich geh?ssig, und m?de. ja, sehr m?de. seelisch m?de.

mein fu? schmerzt. "NA!!Da haben wirs wohl mit dem Tanzen etwas zu gut gemeint!! NA!"

anscheinend. mir doch egal.

ich geh jetzt kaffee trinken und kuchen essen. ja. s??es und herbes.

der rauschenlauscher..
3.9.05 15:28


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*

"Er ist 22 Jahre alt. Mit 4 begann er erwachsen zu sein. Mit 12 kam er in die Pubert?t. Als 18j?hriger fing er an zum ersten Mal Kind zu sein, und mit 21 entdeckte er den Begriff der Neurotik f?r sich, um jetzt, mit 22, die Komplexit?t, seiner verwirrt verknoteten Pers?nlichkeit zu erfassen."

Danke.
17.9.05 02:29


**

in den f?ngen des abends finden wir uns wieder
und trennen uns im angesicht der morgenr?te
nachts satteln wir die mondk?lber
und speisen gemeinsam sterne
auf morpheus rosenbett
in den strahlen deiner m?den augen
deine augenringe z?rtlich k?ssend
umfass ich dich mit dem greif der ewigkeit
und w?hrend in magischen fl?geln ich dich find
merk ich, dass wir bereits gestorben sind.....


17.9.05 10:31


***

Ich bin da.
Auf einer Wiese, meine Fl?gel von mir gestreckt, betrachte ich das zarte Azur, dass sich vor mir schier endlos erstreckt.
Ich schlie?e meine Augen und vernehme ein nicht fernes Pl?tschern, und das tiefe und zufrieden anmutende Brummen verschiedenster Insekten. Schmetterlinge flattern an mir vorbei, und scheinen mir in ihrem Flug freundlich zu zu nicken.
Ich erhebe leicht meinen Kopf, und erhasche so einen Bruchteil dessen, was sich an Gr?nbuntigkeiten dieser Wiese vor mir ausbreitet.
Ich lasse mich wieder in mein warmes Erdenbett zur?ck fallen, schlie?e dabei die Augen und gebe mich den w?rmenden Ber?hrungen der Sonne und ihren Strahlenkindern hin.
Ich bin da.

Cl?e
18.9.05 23:30


****

Er war kein Freund von Ver?nderungen. Es sei denn, sie verlaufen flie?end, und geben einem nicht den Anschein ver?ndernd zu wirken. Aber meistens war dem nicht so.
Ver?nderungen machen ihm einfach Angst: Angst vor dem was danach ist. Angst, zu erkennen, dass man dieser Ver?nderung nicht gewachsen ist.
Am schlimmsten findet er Ver?nderungen, die er selbst einl?utet.
Diese setzen Entscheidungen voraus, die ihm weit aus mehr weh tun, als die darauf folgenden Ver?nderungen.
Aber oft, das wei? auch er - er, der er doch schon immer ein kleiner Phantast und Optimist war, mehr als ein Realist, sehr viel mehr! - l?sst sich die Realit?t nicht einfach aus dem Weg r?umen. Sie l?sst sich nicht wie ein einfaches Staubkorn, von der Schulter klopfen, und erst recht nicht, wenn sie sich fest gebissen hat, und ihn nicht mehr loslassen m?chte. Da folgen sie dann, die Entscheidungen, die die Realit?t auf eine neue F?hrte locken, und sie so dazu veranlassen, ihn wenigstens f?r einen kurzen Augenblick der Ruhe allein zu lassen.
Aber Wunden gibt es trotzdem, ja.. die gibt es trotzdem.. und wie tief diese sind, das vermag man vorher nicht zu wissen. Doch, das ist ganz gut, sonst w?rden nur sehr wenige Entscheidungen getroffen werden, und man w?rde irgendwann von der Realit?t verschluckt werden.
20.9.05 11:50


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